
Naturnahe Erziehung
Wir gehen raus, sobald das Wetter es zulässt. Die Kinder erfahren, dass Hände bei Kälte kalt werden, dass Sand im Regen formbarer ist und bei Wärme pulvriger. Sie erleben Naturprozesse hautnah — vom Wetterumschwung bis zum Jahreszeitenwechsel.
Draußen steht mehr Raum zur Verfügung. Die Kinder können ihrem Ausdrucks- und Bewegungsbedürfnis stärker nachgehen und sich unabhängiger von uns beschäftigen. Wir geben Anregung und machen Mut, wenn gerade der Kletterturm ansteht — und nehmen den glitschigen Wurm auch mal selbst auf die Hand. Genauso oft ziehen wir uns in eine beobachtende Position zurück und lassen „erwachsenenfreie Zonen" zu.
„Wer die Welt nicht erfahren kann, bleibt unerfahren."Günter Anders



